Die Editionsrichtlinien erläutern editorische Prinzipien der historisch-kritischen Ausgabe der Korrespondenz Arnold Schönbergs mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien aus den Jahren 1902 bis 1951. Innerhalb der Hybrid-Edition erfüllt die digitale Ausgabe schwerpunktmäßig die Funktion der vollständigen Verfügbarmachung sowie der mehrdimensionalen Vernetzung der edierten Korrespondenz innerhalb der Ausgabe und mit darüber hinausweisenden kommentarrelevanten Quellen.
Die heterogenen Dokumente werden in ein primäres Korpus von Quellen direkten
Austauschs (Briefe, Postkarten, Ansichtskarten, Kartenbriefe, Telegramme,
Visitenkarten etc.) und ein sekundäres Korpus von anderen Quellen
(Rechnungen, Verträge, Werbebroschüren, Konzertprogramme, Kritiken, Notizen,
Drittbriefe etc.) gegliedert.
Die digitale Edition des primären Korpus
bietet Digitalisate, diplomatische Transkriptionen und Lesefassungen
handschriftlicher Briefe und Typoskripte; das sekundäre Korpus wird in Form
von Digitalisaten und emendierten Versionen relevanter Texte zur leichteren
Lesbarkeit zur Verfügung gestellt.
Angeklebte oder auf den Senderbrief
geschriebene Antworten bzw. Nachrichten von Dritten, die Form und Status
eines eigenständigen Schreibens aufweisen, werden als eigene Briefe gewertet
und behandelt.
In die Edition werden auch Daten erschlossener Briefe
aufgenommen.
[Ediarum generell etc.]
Die Codierung von Metadaten, Texten, Kommentaren und Registern basiert auf den im ediarum.BASE.manual aufgeführten TEI-konformen Codierungen, die für die gegenständliche Korrespondenz adaptiert und erweitert wurden.
Die im tei-Header festgeschriebenen Daten enthalten allgemeine Metadaten, die Projekt-spezifisch für alle Dokumente weitgehend gleich lauten, sowie Korrespondenz-spezifische Metadaten, die der Beschreibung der konkreten Quelle dienen.
Das Segment "file description" <fileDesc> beschreibt die
elektronische Datei bibliografisch.
Kopfzeile des Dokuments: Absender, Empfänger und Schreibdatum
Ist das
Schreibdatum ganz oder teilweise unbekannt, wird ein erschlossenes Datum
angegeben, fehlende Datumsbestandteile werden durch "?" ersetzt; ist kein
Datum eruierbar, lautet die Angabe "ohne Datum"; bei substanzieller
Mehrfachautorschaft werden bis zu zwei Autoren/Empfänger im Titel genannt,
weitere Personen werden unter "et al." zusammengefasst. Bei Firmen und
Institutionen wird unabhängig von Verfasser/n die Institution im Titel
angegeben.
<titleStmt>
<title>Arnold Schönberg an Universal-Edition, 8. Juli 1913</title> […]
<titleStmt>
Namen und Position/Verantwortlichkeit der Projektmitarbeiter_innen
<respStmt>
<persName>
<forename>Therese</forename>
<surname>Muxeneder</surname>
</persName>
<resp>
<term>Projektleitung</term>
<term>Herausgeberschaft</term>
</resp>
</respStmt>
Informationen zur Gesamtpublikation: Projektträgerorganisationen, Ort, Lizenzierung, Projekt- und Publikationstitel, Herausgeberschaft
<publicationStmt>
<publisher ref="http://d-nb.info/gnd/10000022-8">Arnold Schönberg Center</publisher>
<pubPlace key="place.9.11">Wien</pubPlace>
<publisher ref="http://d-nb.info/gnd/10060012-8">
Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
</publisher>
<availability>
<licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)</licence>
</availability>
</publicationStmt>
<seriesStmt>
<title>The Correspondence between Arnold Schönberg and his Publishers Universal-Edition and Verlag Dreililien. A Critical Hybrid Edition</title>
<editor>Therese Muxeneder</editor>
<editor>Katharina Bleier</editor>
</seriesStmt>
"source description" <sourceDesc> dokumentiert die
Überlieferung des Texts:
Bestandshaltende Institution der edierten
Quelle und Signatur laut Briefverzeichnis des Arnold Schönberg Center (ASCC
= Arnold Schönberg Center Correspondence); die ASCC-Signatur wird als
Identifikator in die digitale Edition übernommen:
<msDesc>
<msIdentifier>
<placeName key="place.15.12">
<settlement>Washington, D.C.</settlement>
</placeName>
<institution ref="http://d-nb.info/gnd/35626-8">The Library of Congress</institution>
<repository>Music Division</repository>
<collection>Arnold Schoenberg Collection</collection>
<altIdentifier>
<placeName key="place.9.11"><settlement>Wien</settlement></placeName>
<institution ref="http://d-nb.info/gnd/10000022-8">Arnold Schönberg Center</institution>
<idno type="signature">ASCC 23854</idno>
</altIdentifier>
</msIdentifier>
</msDesc>
Drucknachweise bereits publizierter Briefe werden durch Kurztitel und Referenzierung auf die Zotero-Projektbibliographie nachgewiesen:
<listWit>
<witness>
<bibl type"print">
<rs type="bibl" key="zotero-4528359-JTE8H4E2">Schönberg 2008</rs>
</bibl>
</witness>
</listWit>
Das Segment "profile description" <profileDesc> enthält
korrespondenz-spezifische Metadaten.
Absender Name, Ort und Datum; Empfänger Name und Ort:
Es werden
sämtliche substanziell für das Schreiben relevante Personen und
Institutionen codiert; Daten werden nach internationalem Standard (ISO 8601)
angegeben und können sowohl als genaues Datum mit dem Attribut @when als
auch als genaue Zeitspanne mit den Attributen @from @to oder ungefährer
Zeitraum (mit @notBefore @notAfter) definiert werden. Sende- bzw.
Empfangsort werden so genau wie möglich angegeben, d. h. bei unvollständigen
Angaben im Brief ggf. ergänzt.
<correspDesc>
<correspAction type="sent">
<persName key="pers.3263">Schönberg, Arnold</persName>
<placeName key="place.2.15.1">Berlin, Charlottenstraße 18</placeName>
<date when="1913-07-08" cert="high"/>
</correspAction>
<correspAction type="received">
<persName key="pers.1538">Hertzka, Emil</persName>
<persName key="pers.3067">Rothe, Betti</persName>
<orgName key="org.1">Universal-Edition</orgName>
<placeName key="place.9.11">Wien</placeName>
</correspAction> […]
</correspDesc>
Ggf. können Anmerkungen zum Brief eingefügt werden betreffend Briefbeilagen, Angaben zu erschlossenen Daten ("Datum erschlossen aus Poststempel/Eingangsstempel/ASCC 1233") sowie im Dokument enthaltene Antwortbriefe (z. B. angeklebter Brief), die über den Status von Annotationen hinausgehen.
<note>Dokument enthält den Antwortbrief von <ref
target="letter.23855">Arnold Schönberg an F. M. Geidel, 6. Juni
1914</ref></note>
Korrespondenzzusammenhang des Briefes; chronologisch vorhergehender und nachfolgender Brief werden innerhalb der Edition verlinkt:
<correspContext>
<ref type="next" target="letter.23855"/>
<ref type="prev" target="letter.1232"/>
</correspContext>
Kategorisierung des Korrespondenzstücks: Brief, Telegramm, Karte, Kartenbrief, Ansichtskarte, Postkarte, Visitenkarte, Vertrag, Prospekt, Rechnung, Kontoauszug, Programm, Liste; falls keine Originalquelle vorhanden ggf. Differenzierung von Kopie oder Entwurf
<textClass>
<keywords>
<term>Brief</term>
<term>Kopie</term>
</keywords>
</textClass>
Nach Veröffentlichung von den Herausgebern vorgenommene Änderungen und
Korrekturen werden in der "revision description"
<revisionDesc> dokumentiert:
<revisionDesc> <change when="2021-09-07" who="PK">Datum
korr.</change> </revisionDesc>
Die Transkription umfasst:
Nicht berücksichtigt werden:
Die diplomatische Umschrift zielt auf eine originalnahe Darstellung des Brieftextes hinsichtlich Orthographie, Zeichensetzung und Anordnung. Dialektale Wörter, idiomatische Schreibweisen und Formulierungen sowie Grammatikfehler bzw. Schreibungen von Personen- und Ortsnamen und falsche Schreibung von Fremdwörtern werden prinzipiell nicht korrigiert. Einzelne stillschweigende Vereinheitlichungen, die sowohl im pragmatischen Charakter der Geschäftskorrespondenz als auch im Wechsel des Mediums und dem daraus resultierenden unverhältnismäßigen Aufwand originalgetreuer Nachbildung begründet sind, werden vorgenommen (siehe unten). Eine alternative Ansicht bietet die Lesefassung, die originale Zeilenumbrüche und textkritische Anmerkungen zugunsten eines emendierten Textes ausblendet.
allgemeine Textstrukturen
Die oberste Gliederungsebene der Transkription ist die "text division",
welche meist den gesamten Brieftext umschließt und als <div
type="letter"> codiert wird. Im seltenen Fall, dass ein
Abschnitt des Briefes bzw. Zusatz zum Brief weder als Postskriptum noch als
eigener Brief gewertet werden kann, kann eine weitere <div
hand="pers.123"> angefügt werden. Dies gilt etwa für persönliche
Nachrichten, die von UE-Mitarbeitern an den geschäftlichen Teil des Briefes
angefügt werden und durch Anrede und Unterschrift eine Briefstruktur
aufweisen. Briefkuverts werden durch <div
type="envelope"> gekennzeichnet. Von den Briefen des
Primärkorpus unterscheiden sich die Quellen des Sekundärkorpus durch die
Codierung als <div type="document">.
Seitenwechsel der Vorlage werden jeweils am Beginn der Seite mit einem leeren
"page beginning"-Element ausgezeichnet, dessen Attribut "@n" enthält die
Seitenzahl, das Attribut "xml:id" verweist auf das Digitalisat der
jeweiligen Seite: <pb n="1" xml:id="pers.1"/> Bei Postkarten
werden unabhängig von der Seiteneinteilung des Originaldokuments Stempel und
Adressfeld zuerst, danach der Nachrichtentext beginnend mit der Anrede
codiert. [überarbeiten]
Absätze werden getreu der Vorlage als "paragraph" (<p/>)
ausgezeichnet und durch vertikalen Abstand zum vorhergehenden/nachfolgenden
Absatz kenntlich gemacht. Vom Autor gesetzte Trennlinien und andere
Markierungen von Absätzen werden einheitlich als
<milestone unit="section" rendition="#hr"/>codiert und
als horizontale Trennlinie dargestellt.
Das leere Element "line beginning" <lb/> markiert den
Zeilenbeginn. Im Original als Trennungsstriche verwendete "=" Zeichen werden
als einfache Trennungsstriche wiedergegeben. Im Gegensatz zu Bindestrichen
werden Trennungsstriche nicht als Text transkribiert, sondern durch das
Element <g ref="#typoHyphen"/> repräsentiert. Die
Funktion der Worttrennung wird außerdem dadurch angegeben, dass das folgende
"line beginning" mit dem Attribut @break versehen wird: <lb
break="no"/>.
Listen und listenartige Textteile werden mit dem Element
<list> ausgezeichnet, Listen können ohne
Aufzählungszeichen bzw. mit Punkten oder Ziffern dargestellt werden über das
Attribut @rendition="simple|bulleted|numbered"
<list rendition="simple">
<item>I. 6 Klavierstücke</item>
<item>II. Lied für Harm. Celesta u. Harfe</item>
<item>III. Pierrot lunaire.</item>
</list>
Die Textausrichtung erfolgt standardmäßig linksbündig (ausgenommen Datumszeile), Abweichungen hiervon werden gemäß der Vorlage mittels @rendition ausgezeichnet
zentriert: <p rendition="#c">
rechts: <p rendition="#r">
links: <p rendition="#l">
Anmerkungen des Autors oder eines zeitgenössischen Bearbeiters werden nicht
nach ihrer Platzierung auf dem Manuskript angezeigt, sondern an der
Textstelle, auf die sich die Anmerkung tatsächlich bezieht [in welcher Form?
ergänzen]. Ort (Attribut @place="mTop|left|right|mBottom") und Urheber
(@hand="#author|#addressee", eine dritte Person pers.1234) der Anmerkung werden
als textkritischer Kommentar ausgewiesen. <note place="left"
hand="pers.1234">
Ist in der Vorlage ein Einweisungszeichen
vorhanden, wird dies durch ein "metamark"-Element innerhalb der Anmerkung
ausgezeichntet <note place="right"
hand="#addressee"><metamark>1)</metamark>
Text</note>
[Notenbeispiele, Bilder]
[Digitalisate]
Brief-spezifische Textstrukturen
Der Briefanfang <opener> umfasst in der Vorlage vorhandene
Angaben zu Absender und Empfänger, Schreibort und -datum.
Adressstempel und Briefköpfe: Ein für die Geschäftskorrespondenz typischer Bestandteil der Textstruktur sind vorgedruckte Briefköpfe, die Adressinformationen sowie die Corporate Identity des Unternehmens darstellen. Ihre Anordnung der Adresselemente und aufwändige graphische Gestaltung als strukturelle Einheit bedingen Kompromisse zwischen der Codierung semantischer und typografischer Zuordnung. Ähnlich – wenngleich weniger komplex – stellt sich die Situation bei Adressstempeln dar. Die Korrespondenz zwischen Schönberg und seinen Verlagen enthält über 80 verschiedene Stempel und Briefköpfe. In der vorliegenden Edition wird das Hauptaugenmerk auf die Identität in der Gesamtheit gelegt, d. h. dass jeder Stempel und Briefkopf einen Identifier und einen Eintrag in einem (nicht öffentlich sichtbaren) Stempelregister bekommt und als solcher im jeweiligen Brief-Dokument codiert wird. Damit wird die eindeutige Zuordenbarkeit, die für die Datierung relevant sein kann, gewahrt. Das graphische Erscheinungsbild erschließt sich über das Digitalisat, somit auf eine graphisch originalgetreue Umsetzung verzichtet wird. Ergänzte Angaben (z. B. Schreibdatum) werden durch ein der Schreiberhand zugordnetes "segment" kenntlich gemacht. Stempel und Briefköpfe können auch hinsichtlich Autorergänzungen textkritisch bearbeitet werden, beispielsweise im Falle der Anzeige temporärer Abwesenheit von der Wohnadresse.
<stamp xml:id="stamp.16">
<orgName key="org.65">F. M. GEIDEL</orgName>, LEIPZIG
<lb/>Anstalt für
<lb/>Notenstich, Notendruck und Anastatischen Druck
<lb/>Stein- und Buchdruckerei, Notensatz, Stereotypie
<lb/>Lithographie, Autographie und Buchbinderei
<lb/>Fernsprecher 36 ···· Bank-Konto: Frege & Co., Leipzig
<lb/>Leipzig, den <seg hand="#author">5. Juni</seg> 191<seg hand="#author">4.</seg>
<lb/><placeName key="place.2.20.7">Wittenbergerstraße 23</placeName>
</stamp>
Im Zuge des Schreibakts informell gesetzte Adresszeilen werden als Adressen codiert.
<address>
<addrLine>Sr. Wolgeboren</addrLine>
<addrLine>Herrn Kapellmeister</addrLine>
<addrLine><persName key="pers.3263">Arnold Schönberg</persName>,</addrLine>
<addrLine><placeName key="place.2.3">Berlin<placeName/>.</addrLine>
</address>
Ist eine Datumszeile (<dateline>) am Briefanfang
vorhanden, wird diese transkribiert und ausgezeichnet. Die
<dateline> wird standardmäßig rechtsbündig angezeigt
und gegebenenfalls mit dem Attribut @rendition gemäß dem originalen Fundort
positioniert. Das Datum wird in der originalen Schreibweise transkribiert
und als <date when="JJJJ-MM-DD> codiert.
<dateline rendition="#c">
<placeName key="place.2.4.1">Halensee</placeName>, <date when="1905-06-15">15.VI.05</date>
</dateline>
Die Grußformel "salutation" wird üblicherweise in den
<opener> inkludiert, in dieser Edition jedoch
zwischen der Brieferöffnung und dem ersten Textabsatz eingefügt, um den
unterschiedlichen Formatierungen als vom Haupttext abgesetzte Anrede bzw. in
die erste Zeile integrierte Floskel (@rendition="inline") gerecht zu
werden.
</opener>
<salute>Lieber Herr <persName key="pers.3263">Schönberg</persName></salute>
<p>
</opener>
<salute>Geehrter Herr <rs type="person" key="pers.1538">Direktor</rs>,</salute>
<p rendition="#inline">
Briefschluss
Korrespondierend zur Brieferöffnung wird der Briefschluss "closer" als Brief-typisches Textstrukturelement ausgezeichnet. Der Briefschluss enthält eine Grußformel, Unterschrift des Verfassers und gegebenenfalls eine Datumszeile, wenn diese im Original am Briefende steht.
<closer>
<salute>Hochachtungsvoll</salute>
<stamp>ppa. <orgName key="org.65">F. M. Geidel</orgName></stamp>
<signed><persName key="pers.1206">Johannes Geidel</persName></signed>
<date when="1914-06-06">6./6.1914</date>
</closer>
Wie in der Brieferöffnung finden sich auch bei Briefschlüssen
unterschiedliche Zeilenumbrüche zwischen letztem Absatz, Grußformel und
Unterschrift. Schließt der <closer>unmittelbar an den
letzten Absatz an, wird er mit dem Attribut @rendition=„#inline“ versehen.
Zeilenumbrüche innerhalb des <closer> werden mittels
</lb> codiert.
<closer rendition="#inline">
<salute>Ich empfehle mich mit bestem Gruß ergebenst</salute>
<lb/><signed><persName key="pers.3263">Arnold Schönberg</persName></signed>
</closer>
Postskriptum
Das Postskriptum wird nach dem <closer> als
<postcript> codiert und enthält mindestes einen
Absatz.
Ansichstkarten
Bei Ansichtskarten wird die Bildunterschrift transkribiert
<figure><p>Blick vom Turm des neuen Rathauses nach
Westen</p></figure>
Hervorhebungen
Unterstreichungen werden als einfache <hi rendition="#u">,
doppelte (mehrfache) <hi rendition="#uu">, gepunktete
<hi rendition="#ud"> oder strichlierte <hi
rendition="#uda"> codiert und wiedergegeben. Mehrfache
Unterstreichungen werden als doppelte ausgezeichnet. Teilweise
unterstrichene Wörter werden in der Transkription als vollständig
unterstrichen aufgefasst, es sei denn es ist ein inhaltlicher Sinn der
partiellen Unterstreichung erkennbar (etwa bei zusammengesetzten Wörtern,
Silbenbetonungen). Unterstreichungen mehrerer Wörter werden originalgetreu
als durchgehend oder unterbrochen wiedergegeben. Unterstreichungen von
Unterschriften werden nicht codiert.
Anstreichungen am Rand werden für ganze Absätze gemäß der originalen Position codiert, wobei wiederum zwischen einfacher und doppelter/mehrfacher Anstreichung differenziert wird:
Anstreichung links am Rand: <p rendition="#ll">
Anstreichung rechts am Rand: <p rendition="#lr">
Doppelte Anstreichung links am Rand: <p
rendition="#lll">
Doppelte Anstreichung rechts am Rand:
<p rendition="#llr">
Randanstreichungen, die sich nicht über ganze Absätze erstrecken, können
mittels <hi> ausgezeichnet werden:
<hi rendition="#ll #lr>
Textumrahmungen können als runde <hi
rendition="#circle">oder eckige <hi
rendition="#rectangle"> Rahmen codiert werden.
gesperrter Text: <hi rendition="#g">
hochgestellt:
<hi rendition="#sup>
Fett: <hi
rendition="#b">
kursiv: <hi
rendition="#i">
Eine Kombination mehrerer Werte kann ebenfalls erfolgen z. B.: <hi
rendition="#sup #u">
Tilgungen und Hinzufügungen
Tilgungen und Hinzufügungen gelten ohne zusätzliches Attribut als Änderungen
durch den Autor und können durch das Attribut
@hand="#addressee|pers.123|unknown" zeitgenössischen Bearbeitern zugeordnet
werden.
Tilgung
durch Streichung: <del
rendition="#s">
durch Überschreibung: <del
rendition="#ow">
durch Radieren: <del
rendition="#erased">
durch Änderung der Position:
<del rendition="#x">
Hinzufügungen
Über der
Zeile: <add place="superlinear">
Unter der Zeile:
<add place="sublinear">
Innerhalb der Zeile:
<add place="intralinear">
Rechts der Zeile:
<add place="right">
Links der Zeile:
<add place="left">
Über den ursprünglichen Text:
<add place="across">
Soll ein hinzugefügter Text einen gestrichenen ersetzen, werden "deletion" und "addition" in einem "substitution"-Element zusammengefasst:
<subst>
<del rendition="#s">das</del>
<add place="superlinear">etwas</add>
</subst>
Der getilgte Text wird durchgestrichen angezeigt, die Hinzufügung direkt daran anschließend innerhalb der Zeile eingefügt. Die Art der Tilgung bzw. Hinzufügung wird in einem Kommentarfenster erläutert. Bei Überschreibungen erscheint die korrigierte Fassung in der Transkription, der ursprüngliche Text wird durch ein Kommentarfenster vermittelt.
Stillschweigende Vereinheitlichungen
Im Original als Trennungsstriche verwendete "=" Zeichen werden als einfache Trennungsstriche wiedergegeben (siehe oben).
Endsilbenverschleifungen werden stillschweigend aufgelöst.
Bindestrich (Minus) und Gedankenstrich (–) werden
unabhängig von originaler Abstand- und Zeichenlänge normalisiert.
Bei der Bezeichnung von Geldbeträgen (z.B. 1000.--) wird unabhängig von Anzahl und Länge der Striche ein Halbgeviertstrich gesetzt.
Geminationsstriche über m und n werden aufgelöst, Umlaut-Striche bzw. -Punkte über ü, ö und ä werden im Zweifelsfall an den Sprachgebrauch angepasst bzw. ergänzt.
Als Anführungsstiche werden unabhängig von der Erscheinungsform im Original
immer deutsche typographische verwendet („ und
“).
Groß-Kleinschreibung sowie die Schreibweise von "ß" und "ss": Bei Unsicherheit wird die an anderer Stelle vom Schreiber bevorzugte, sofern eine solche nicht eindeutig feststellbar ist, die orthographisch korrekte Variante verwendet.
Änderungen einzelner Buchstaben werden nur ausgezeichnet, wenn diese Auswirkungen auf Wortbedeutung oder Grammatik haben. Insbesondere bei Typoskripten werden fehlende Zeichenabstände, versehentliche Buchstabenüberschreibungen durch technische Fehler, versehentliche Buchstabendreher und versehentlich hochgestellte Buchstaben usw. stillschweigend korrigiert. Ebenfalls stillschweigend übernommen werden autographe (auch handschriftliche) Korrekturen fehlender Satzzeichen und Zeichenabstände.
Zeichenabstände werden normiert: "!" ohne Abstand; Abkürzungen, Sonderzeichen und Symbole mit Abstand ("d. h."), Daten werden in originaler Schreibweise wiedergegeben, Abstände nur im Zweifelsfall normiert zu "12.5.1913".
Wortwiederholungen am Seitenumbruch/Zeilenumbruch werden stillschweigend korrigiert.
Textauszeichnungen
Unlesbarer Text
Buchstaben und Wörter, die durch Papierschäden oder
Streichung nicht entziffert und auch nicht aus dem Kontext erschlossen
werden können, werden als <gap> ausgezeichnet, wobei
möglichst die an Anzahl der fehlenden Zeichen/Wörter angegeben werden soll.
Die Darstellung erfolgt durch "[...]" und textkritische Anmerkung.
Lochung, Ausriss: <gap reason="lost" quantity="2"
unit="char"/>
Durchstreichung, Text darunter unleserlich:
<del rendition="#s"><gap reason="illegible" quantity="2"
unit="char"/></del>
Unsichere Lesart
<unclear reason="illegible|covered"
cert="high|medium|low|unknown">
Herausgeberergänzungen von fehlenden Wörtern oder Buchstaben werden mit
<supplied> unter Angabe der Wahrscheinlichkeit des
Zutreffens mit "certainty" @cert="high|low" codiert und in eckigen Klammern angezeigt.
<salute>Sehr geehrt<supplied
cert="high">er</supplied> Herr,</salute>
Fehlende Satzzeichen werden nur ausnahmsweise ergänzt, wenn durch das Fehlen
Lesefluss oder Textverständnis gestört werden.
Abkürzungen
Nicht allgemein verständliche Abkürzungen werden innerhalb
eines <choice>-Elements als "abbreviation" codiert, die
Auflösung als "expansion". In der Transkription wird die originale
Schreibweise angezeigt, die Auflösung erscheint als textkritische
Anmerkung.
<choice>
<abbr>P.T.</abbr>
<expan>pleno titulo</expan>
</choice>
Normalisierung
Abkürzungen von Instrumentenbezeichnungen werden nicht aufgelöst, jedoch aus Gründen der technischen Weiterverarbeitung mit normalisierten Instrumentenbezeichnungen codiert. Diese werden in der Webansicht nicht angezeigt. Die Codierung unterscheidet zwischen originaler Schreibweise und "regularization".
<choice>
<orig>Clar.</orig>
<reg>Klarinette</reg>
</choice>
Einen Sonderfall einer Abkürzung stellen die von Schönberg häufig verwendeten
Unterführungszeichen dar, welche aufgrund der hierfür wesentlichen
räumlichen Positionierung unterhalb des zu wiederholenden Wortes zu
Darstellungsproblemen (insbesondere in der Lesefassung) führen können.
Hierfür wird eine Codierung als Normalisierung mit dem Attribut @type="show"
gewählt, die durch die Unterführungszeichen (〃)
substituierten Wörter werden in eckigen Klammern angezeigt.
<choice>
<orig>〃 〃</orig>
<reg type="show">Bei den</reg>
</choice>
Korrektur
Offensichtliche Fehler des Autors können korrigiert werden,
wenn dies zum Leseverständnis notwendig erscheint. Innerhalb des
<choice>-Elementes wird die falsche Schreibweise mit
<sic>, die korrigierte mit <corr
cert="high|medium|low"> ausgezeichnet.
<choice>
<sic>to</sic>
<corr cert="high">too</corr>
</choice>
Die inhaltliche Erschließung und Kommentierung der Korrespondenz umfasst Daten, Personen, Organisationen, Orte, musikalische Werke und Schriften sowie Verweise und Kommentare.
Datumsangaben: siehe oben
Personen, Organisationen, Orte, musikalische Werke und Schriften werden mit
dem jeweiligen Register verknüpft.
Sämtliche namentlich genannte
Personen werden mit <persName> codiert und über die im
Personenregister zugeordnete ID identifiziert: <persName
key="pers.1538">Hertzka</persName>; eindeutig
identifizierbare, jedoch indirekt durch Titel oder Funktion angesprochene
Personen erhalten eine Auszeichnung durch "reference string" <rs
@type="person" key="pers.1538">Direktor</rs>
Organisationen: entsprechend bei namentlicher <orgName
key="org.178">Verein für musikalische
Privataufführungen<orgName> bzw. indirekter <rs
type="org" key="org.178">Verein</rs> Nennung
Orte: <placeName key="place.9.11">Wien</placeName>,
bei Adressen wird nicht jeder Adressbestandteil codiert, sondern die jeweils
kleinstmögliche Einheit <placeName
key="place.9.11.5.3">Hietzinger Hauptstraße
113</placeName>
Musikalische Werke: <bibl sameAs="werke.9">Drei Klavierstücke op.
11</bibl>
Schriften: <bibl
sameAs="schriften.1">Harmonielehre</bibl>
Diese Auszeichnungsarten werden nicht nur innerhalb der Brieftexte, sondern gleichlautend auch in Metadaten, Kommentaren und Registereinträgen verwendet.
Verweise
Im Brieftext genannte Schreiben werden, wenn
möglich, verlinkt:
Ihr gesch. <ref
target="letter.21762">Schreiben</ref> vom 30. d.
Es
können aber auch Verweise auf konkrete Textstellen gesetzt werden.
Verweisziel:
<anchor type="target" xml:id="start_yr2_k34_3tb"/>1<anchor
type="target" xml:id="stop_yr2_k34_3tb"/>
Briefstelle,
von der aus verwiesen wird:
<metamark
target="letter.23855#start_yr2_k34_3tb">1.X</metamark>
[besser "sprechendes" Beispiel finden?]
Kommentar
Kommentare erläutern Sachverhalte, die nicht aus dem Briefwechsel selbst hervorgehen. Thematische Einführung in den Briefwechsel und ausführlichere Themenkommentare sind Bestandteil der Buchausgabe. In der Online-Ausgabe liegt der wesentliche Fokus der Kommentierung nicht auf verbaler Erklärung, sondern auf der Kontextualisierung und Vernetzung der Briefe mit anderen Quellen. Hierzu zählen insbesondere jene Quellen, die unmittelbar mit der Geschäftsbeziehung zwischen Schönberg und den Verlagen in Zusammenhang stehen: Zeugen des Druck- und Publikationsprozesses von musikalischen Werken und Schriften, Auflagen und Ausgaben, Drittbriefe von Zeitschriftenherausgebern, Veranstaltern und ausführenden Musikern, Konzertprogramme, Rezensionen etc. Die Formulierung der Kommentare wird daher knapp gehalten und die Möglichkeit der Einbindung von Links zu anderen verfügbaren Quellen und Datenbanken genutzt.
Kommentare werden vom Element "arbitrary segment" mit Attribut
@type="comment" umfasst, welches zwei Elemente beinhaltet: innerhalb des
Elements <orig> steht der Text, auf den sich der
Kommentar bezieht, ein <note>-Element enthält den
Kommentarinhalt.
<seg type="comment">
<orig>Das <orgName key="org.141">Rebner Quartett</orgName> wünscht <lb/>mein <bibl sameAs="werke.26">Fismoll Quartett op. 10</bibl></orig>
<note xml:id="nuyw_2hw_3tb">Konzert im Haus von Dr. Theodor Baer, <placeName key="place.2.13">Frankfurt am Main</placeName>. Dort wurde jedoch <bibl sameAs="werke.13">Verklärte Nacht op. 4</bibl> gegeben <ref target="http://archive.schoenberg.at/letters/letters.php?id_letters=10090&action=view&sortieren=id%20DESC&vonBis=0-19">(ASCC 10090)</ref>.
</note>
</seg>
In der Online-Ausgabe erfüllen die Register weitreichendere Funktionen als die Indizierung von im Briefwechsel vorkommenden Personen, Organisationen, musikalischen Werken, Schriften und Orten: Sie können über Basisdaten hinausgehende Informationen bereitstellen und damit die Kommentierung verschlanken sowie miteinander verknüpft werden.
Personen
Einträge zu Personen werden nach Möglichkeit mit mindestens einer
Normdatenbank verlinkt (in der Regel GND). Zusätzliche "identifier" können
inkludiert werden, vorzugsweise sind hierbei persistent identifiers zu
verwenden. Für die Codierung von Personennamen stehen mehrere Namenstypen
und -subtypen zur Auswahl, die nicht nur den für alle Register, Metadaten
etc. verwendeten Standardnamen erfassen können, sondern auch "birthname"
"pseudonym" und "referencemark" (Mitarbeiterkürzel). Aufgenommen werden auch
Geburts- und Sterbedatum sowie -ort. Das Element
<occupation> umfasst möglichst normalisierte
Berufsbezeichnungen, mittels <affiliation> wird eine
Verknüpfung zwischen Personen und Organisationen hergestellt.
<note> bietet Platz für Kurzbiographien, die
insbesondere auf Informationen zur Beziehung zu Arnold Schönberg und zum
Gegenstand der Korrespondenz fokussiert sind. Die Ausführlichkeit der
Einträge richtet sich nach Bedeutung und Häufigkeit der Erwähnung der
jeweiligen Person sowie Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Daten;
Kurzbiographien werden nur für ausgewählte Personen bereitgestellt.
<person xml:id="pers.1538">
<idno type="uri">http://d-nb.info/gnd/116755121</idno>
<idno type="uri">https://musiklexikon.ac.at/0xc1aa5576_0x00025509</idno>
<persName type="reg><surname>Hertzka</surname><forename>Emil</forename></persName>
<persName type="alt" subtype="birthname">[ ]</persName>
<persName type="alt" subtype="pseudonym">[ ]</persName>
<persName type="alt" subtype="referencemark">Dir. H.[check]</persName>
<birth>
<date when="1869-08-03"/>
<placeName>Pest</placeName>
</birth>
<death>
<date when="1932-05-09"/>
<placeName>Wien</placeName>
</death>
<occupation>
<term ref="http://www.wikidata.org/entity/Q222836">Musikverleger</term>
</occupation>
<affiliation key="org.1">Universal-Edition</affiliation>
<note>Studierte Chemie, nebenbei auch Musikwissenschaft und Literatur an der Universität Wien, musste jedoch das Chemiestudium krankheitshalber aufgeben. 1893 in den Musikverlag von <persName key="pers.4066">Josef Weinberger</persName> eingetreten, wechselte 1901 in die soeben als Aktiengesellschaft gegründete <orgName key="org.1">Universal-Edition</orgName>. Seit 1908 im Verwaltungsrat, wurde er zugleich offiziell zum geschäftsführenden Direktor des Verlages bestellt. Unter seiner Leitung führte die <orgName key="org.1">UE</orgName> nicht nur hochwertige Neuausgaben des klassisch-romantischen Repertoires im Programm, sondern etablierte sich als führender Verlag für zeitgenössische Musik. Aufgrund gesundheitlicher Probleme teilte Hertzka sich die Position des Direktors ab 1931 mit <persName key="pers.1750">Alfred Kalmus</persName> und <persName key="pers.4190">Hugo Winter</persName>.</note>
</person>
Organisationen
Das Organisationsregister enthält Einträge zu Gruppierungen, Institutionen
und Körperschaften. Jeder <org>-Eintrag wird mit einer
@xml:id sowie mit einem Attribut @type versehen, welches die jeweilige
Organisation als "ensemble", "theatre", "publisher", "agency",
"association", "education", "business", "journal", "collectingsociety" oder
"other" kategorisiert. Die Codierung sieht die Einbindung von Normdatenlinks
(GND), drei verschiedene Namenstypen, Standort(e) gemäß Ortsregister sowie
ein <note>-Element für frei formulierte Angaben zur
Organisation vor. Letztere werden optional nur für wesentliche
Organisationen und für die Korrespondenz relevante Sachverhalte
bereitgestellt.
<org xml:id="org.1" type="publisher">
<idno type="uri">http://d-nb.info/gnd/2045143-X</idno>
<orgName type="reg">Universal-Edition</orgName>
<orgName type="alt">Universal Edition</orgName>
<orgName type="acronym">UE</orgName>
<location>
<placeName key="place.2.20.8">Leipzig, Karlstr. 10</placeName>
<placeName key="place.9.11.6.24">Wien, Innere Stadt (I.), Karlsplatz 6</placeName> [...]
</location>
<note>[Information zur UE]</note>
</org>
Orte
Die Einträge des Ortsregisters sind in einer hierarchischen Struktur
gegliedert, welche die Zuordnung geographischer Orte und Gebäude zu
administrativen Einheiten abbildet. Jeder <place>-Eintrag
wird mit einer @xml:id spezifiziert, die in der Zifferfolge die Position
innerhalb der Hierarchie ausdrückt, sowie mit einem @type versehen, der die
semantische Definition als "country", "settlement", "district" oder
"building" festlegt. Jeder einzelne dieser Einträge wird mit Name, Daten der
geographischen Länge und Breite sowie einem Normdatenlink zur geographischen
Datenbank "GeoNames" codiert.
<place xml:id="place.2.4" type="settlement">
<placeName type="reg">Berlin-Wilmersdorf</placeName>
<placeName type="alt">Deutsch-Wilmersdorf</placeName>
<location>
<geo>52.4871152, 13.3203298</geo>
</location>
<idno type="uri">http://sws.geonames.org/2808473</idno>
</place>
Musikalische Werke
Das Register musikalischer Werke differenziert prinzipiell zwischen Einträgen
für Originalwerke <bibl xml:id="werke.54"> bzw.
Bearbeitungen <bibl xml:id="werke.3" type="arrangement">.
Die Codierung von Autoren wird durch ein Attribut @role mit den Werten
"composition", "text", "translation" und "arrangement" spezifiziert. Der
Werktitel wird inklusive Opus-Zahl bzw. Werkverzeichnis-Nummer eingegeben,
für Schönberg-Werke ist außerdem ein <idno>-Element für
die ASW-Nummer angelegt, die nach Publikation des Arnold Schönberg
Werkverzeichnisses ergänzt werden kann. Bei Bearbeitungen und Werken mit
mehreren Fassungen wird mit "reference" <ref type="partOf"
target="#werke.13"/> ein Bezug zu verwandten Einträgen
hergestellt. Es folgen Entstehungsdatum bzw. -zeitraum, ein Link zum
Werkeintrag in der Werk- und Quellendatenbank des ASC, sowie eine
bibliographische Auflistung der im Korrespondenzzeitraum bei Dreililien und
UE erschienenen Druckausgaben <bibl type="print">.
<author role="composition">
<persName key="pers.3263">
<surname>Schönberg</surname>
<forename>Arnold</forename>
</persName>
</author>
<author role="text">
<persName key="pers.1228">
<surname>Giraud</surname>
<forename>Albert</forename>
</persName>
</author>
<author role="translation">
<persName key="pers.1465">
<surname>Hartleben</surname>
<forename>Otto Erich</forename>
</persName>
</author>
<author role="arrangement">[...]</author>
<title>Pierrot lunaire. Dreimal sieben Gedichte aus Albert Girauds „Lieder des Pierrot Lunaire“ op. 21</title>
<idno>ASW 21</idno>
<ref type="partOf" target="#werke.xx"/>
<date from="1912-03-12" to="1912-07-24"/>
<note>
<bibl>
<title ref="[url]"/>
</bibl>
<bibl type="print">Originaldruck. Große Partitur. Universal-Edition Wien-Leipzig, U. E. 5334</bibl>
[...]
</note>
Liederhefte, die als Einzelwerke komponierte Lieder bzw. Lieder mit
unterschiedlichen Textautoren zusammenfassen, bedürfen einer entsprechend
angepassten Codierung. Im <note>-Element werden für jedes
Lied Informationen unter "bibliographic citation" (bibl)
abgelegt: die Nummer des jeweiligen Liedes in der Sammlung sowie Titel,
Entstehungszeit und Textautor. Links zur Werk- und Quellendatenbank des ASC
verweisen ebenfalls auf Liedeinträge.
<note>
<bibl n="1">
<title ref="[...]">Erwartung</title>
<date when="1899-08-09"/>
Text: <persName role="text" key="pers.842">Richard Dehmel</persName>
</bibl>
[...]
<bibl n="4">
<title ref="[...]">Waldsonne</title>
<date when="1900"/>
Text: <persName role="text">Johannes Schlaf</persName>
</bibl>
<bibl type="print">Verlag Dreililien Berlin 1903. Plattennummer 237</bibl>
[...]
</note>
Schriften
Im Schriftenregister sind Einträge in der Korrespondenz genannter Schriften
hinterlegt. Struktur und Inhalt der Einträge orientieren sich am 2011
erschienenen Arnold Schönberg Schriften Verzeichnis (Bungardt et al. 2011
(https://www.zotero.org/groups/4528359/schoenberg-ue/items/XYWAN8II/item-list)).
Innerhalb einer "bibliographic citation" werden Autoren und Übersetzer
(<author role="translation"), Name inkl. Verknüpfung mit
dem Personenregister, Titel und ASSV-Nummer sowie innerhalb eines
<note>-Elements Entstehungsdatum und im
Korrespondenzzeitraum bei der UE erschienene Druckausgaben codiert.
<bibl xml:id="schriften.1">
<author role="text">
<persName key="p_d1e70491">
<surname>Schönberg</surname>
<forename>Arnold</forename>
</persName>
</author>
<title>Harmonielehre</title>
<idno>ASSV 2.1.1.</idno>
<note>
<date when="1911"/>
<bibl>VORABDRUCK des Kapitels "Über Oktaven- und Quintenparallelen" in: Die Musik 10, Nr. 2, zweites Oktoberheft 1910/1911), S. 96-105.</bibl>
<bibl>VORABDRUCK einer Textauswahl aus dem Kapitel "Über Oktaven- und Quintparallelen" [übersetzt von Wassily Kandinsky] im Katalog zur Internationalen Kunstausstellung "Salon 2" in Odessa (1910/1911), S. 16–18.</bibl>
[...]
</note>
</bibl>
In der Bibliographie wird hauptsächlich Sekundärliteratur verwaltet. Dies
sind Drucknachweise bereits veröffentlichter Briefe und Literatur, die im
Zuge der Kommentierung nachzuweisen ist. Inkludiert werden außerdem
zeitgenössische Texte, die nicht als Schriften im engeren Sinne definiert
werden können (z. B. Zeitungsartikel). Die Zitation erfolgt durch Angabe von
Kurztitel, Seitenangabe und Referenzierung auf den entsprechenden Zotero-Eintrag:
<rs type="bibl" key="zotero-4528359-LLD84FJP">Neues Wiener
Journal 1904, S. 7</rs>
Diese Richtlinien sind lizenziert unter https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/.